Auftrittskritiken || CD-Rezensionen
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Goût de sel Rezension im FOLKER


FOLKER

SCHNÉ ENSEMBLE
Goût De Sel Live
schne-ensemble.de
(Cross The Border Productions CD 002 2015)
17 Tracks 74:02

Längst erklingt der Ruf der sechsköpfigen Formation um die Sängerin Henrike Krügener alias Schné und den Geiger Ingo Höricht weit über Bremen hinaus. Jetzt ist ihre kreative Mischung aus Chanson, Songwriting, Jazz und Klezmer erstmals live auf CD zu hören. In dem im Dezember 2014 aufgenommenen Konzert brilliert das Ensemble zudem erneut mit seinen Vertonungen deutschsprachiger Lyrik.



Angehört: Schné Ensemble live - "goût de sel"

Lüneburger Landeszeitung

Geige, Viola und Gitarre
spielt Ingö Höricht, er
komponiert Musik zwischen
Klassik, Jazz und Chanson und
leitet neben der Gruppe Mellow
Melange auch das Schné
Ensemble. Das formiert sich
um eine Sängerin, deren Name
Schné ideal zu einer Musik
voller Poesie passt. Mit einer
zwischen kindlich und jazzig
changierenden Stimme fängt
Schné Lieder ein, die versponnen
sein können, voll von
Melancholie und dann wieder
voller Lebenslust. Das live aufgenommene
Album „Goût de
sel“ (Starfish Music) bringt Vertonungen
von Lasker-Schüler,
Rilke und Brecht, eigene Stücke
der Bandmitglieder, es wandert
durch Sprachen und Stile, bildet
dabei dank sensibler Arrangements
eine Einheit. oc



Schné Ensemble „Pierrot, Pierrot, Pierrot” (Starfish)


Regensburger Stadtzeitung


Ansprechendes Album zwischen französischer Chanson-Kunst und
anspruchsvollem Deutsch-Pop. Da spielt Mariska Nijhof vers(p)onnen
ihr Akkordeon, eine Violine seufzt, es jazzt und folkt, und immer wieder hört
man gerne auf die samtweiche Stimme von Sängerin Schné. Keinesfalls simpler
Ohrwurm-Pop, gerade deshalb gut für mehr als einmal CD-Player. Es gibt einiges zu
entdecken. (HuGe)



Pierrot-Besprechung im MUSIKER


Musiker Magazin nr. 3/2012

"Egal ob Walzer, groovige oder schnelle Rhythmen: Auf "Pierrot, Pierrot, Pierrot" ist alles vertreten. Teils experimentell, teils beschwingt und leicht. Wer keine Zeit hat, das Album in aller Ruhe zu hören, der sollte es erstmal zur Seite legen. Denn hier gibt es viel zu entdecken und Sängerin Schné schafft es, mit ihrer wandlungsfähigen Stimme mal frech, mal schüchtern und gleichzeitig verdammt selbstbewußt zu klingen."


Fräulein Schné und ihr Gespür für Musik


Weser-Kurier, 28.8.12 (Christian Emigholz und Peter Groth)

Der Bremer Komponist und Geiger Ingo Höricht verlegte sich schon mit seiner Gruppe Mellow Melange auf akustischen Kammerpop. Mit der Sängerin und Schauspielerin Schné hat er nun eine passende Stimme gefunden. Eigens für sie wurde das Schné Ensemble ins Leben gerufen, das jetzt mit der CD "Pierrot Pierrot Pierrot" (Starfish Music) sein viertes Album vorlegt. Das enthält Songs in deutscher, englischer und französischer Sprache- und pendelt dabei zwischen klassischem Chanson wie dem Titelstück und ironischen deutschen Songs à la Annett Louisan. Die Lieder sind sehr abwechselungsreich aufbereitet. Schné wird Bremen Ende September bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest vertreten.


"Pierrot, Pierrot, Pierrot" Albumvorstellung im Deutschlandradio


Deutschlandradio Kultur 20.7.2012

"Le Troisieme, das war das Schné Ensemble vom neuen Album „Pierrot, Pierrot, Pierrot“. Tja, Schné - mit Akzent auf dem e geschrieben und nicht mit 2 e - kann so ziemlich alles. Hinter diesem Künstlernamen steckt Henrike Krügener, Schauspielerin, Sprecherin und musikalisches Allroundtalent zwischen Pop, Chanson, Jazz und Musical. Frisch nominiert für den Bundes-Vision-Song-Contest , wo sie für Bremen mit einem fluffigen Popstück über die Liebe auf die Bühne gehen wird, präsentiert sie also hier nochmals ihre chansoneske Seite zusammen mit ihrem Ensemble, das in seiner ausführlichen Instrumentierung sehr brilliert,....Pierrot, Pierrot, Pierrot - dieses Album lässt einen charmanten Blick zu auf die kleineren Bühnen, wo äußerst ambitioniert daran gearbeitet wird zu zeigen, was es außer Popmusik-Bands und klassischen Ensembles in Deutschland noch gibt." (aus dem Moderationstext von Christine Watti)


Schné Ensemble: fein abgemischt


CD Tipp in der Rheinischen Post vom 27.07.2012


"Das neue Album "Pierrot, Pierrot, Pierrot" läßt sich nicht in Schublden wie Chanson, Folk, Rock, Jazz oder Klassik zwängen, denn es hat von allem etwas, fein abgemischt. Der Clou liegt darin, dass die Mischung bei jedem der 14 Tracks etwas anders verteilt ist, so wie es gerade zu dem jeweiligen Text passt....Neben der lakonischen und doch ausdrucksstarken Stimme von Schné ist die andere große Stärke dieser CD die Raffinesse der Arrangements....Man sollte die CD gehört haben, denn sie bietet beste Unterhaltung." (Ingo Hoddick)



"Pierrot, Pierrot, Pierrot" als CD-Tipp bei SR 1


Saarländischer Rundfunk 1 CD Tipp 22.7.2012

Schné

Pierrot Pierrot Pierrot

Bisher vertonten Schné Ensemble aus Bremen deutsche Lyrik von Brecht bis Rilke und Hesse. Für "Das Karussell" gab es sogar den Deutschen Rock & Pop Preis 2010 als bestes deutschsprachiges Album. Ihre neue CD "Pierrot Pierrot Pierrot"´enthält nun ausschließlich eigene Texte und Kompositionen.

Schauspielerin und Sängerin Schné singt französisch, englisch und natürlich deutsch. Unter ihrem Namen Henrike Krügener schrieb sie maßgeblich an den Texten mit. Konzertbesucher kennen die Lieder schon, sie waren Bestandteil der Live-Auftritte. Eines davon heißt "Fieber":

Das besondere an der Musik: Die fast klassische Instrumentierung und der Mix aus Jazz, Kammermusik und Chanson bis hin zu Musette. Das macht das Album so abwechslungsreich – zusammengehalten von Schnés so klarer und wandlungsfähiger Stimme.

Mit "Pierrot Pierrot Pierrot" ernten Schné Ensemble mit Sicherheit noch mehr begeisterte Kritiken als bisher. Mit Recht. Aber allzu viel Knuddelei soll's denn auch nicht sein. Jedenfalls heißt unser letzter Tipp aus dem Album: "Don't Cuddle Up".




"Pierrot, Pierrot, Pierrot" als CD-Tipp im SWR


17.7.12 CD-Tipp, SWR 2 (Sonja Striebl)

Dass Schnee ein Sommergefühl herauf beschwören kann, ist wohl eher selten aber nicht unmöglich. Schné heißt ein Ensemble um die Hamburger Musikerin und Schauspielerin Schné, die vielseitig durch die verschiedenen musikalischen Genres wandert. Ihre aktuelle CD mit dem Schné Ensemble und Kompositionen von Ingo Höricht ist eine akustische Mischung aus Pop und Jazz, Kammermusik und Chanson. Lassen Sie sich jetzt in leichte Sommerstimmung versetzen.
Voyou, kleiner Schelm oder kleiner Gauner, die Stimme von Schné zaubert Sommerstimmung ins Zimmer, wenn wir schon nicht draußen im Freien Picnic machen oder auch einfach im Café die Zeit vergessen können. Und es ist Mitte Juli! Die Titel auf der CD heißen „Winter ohne Schné“, „Rainbow in the Dark“, „Fieber“ oder „L’addition sil vous plait“. Die Musikerin singt also in drei Sprachen. Unserer Musikredaktion haben die französischen Chansons am besten gefallen.
Unser CD Tipp gegen den Herbst im Sommer: Das Schné Ensemble mit dem Song „Pierrot, Pierrot, Pierrot“ aus der gleichnamigen CD. Einige der Musiker kennen Sie vielleicht, wenn Ihnen das Ensemble „Mellow Melange“ etwas sagt. Diese Combo gilt manchen als das spannendste Sextett in deutschen Landen. Seine Musiker bürgen für originelle und hochmusikalische Interpretationen.



Schné Ensemble - Pierrot, Pierrot, Pierrot


Aviva - Online Magazin für Frauen

Schné Ensemble - Pierrot, Pierrot, Pierrot
Ulrike Wagener

Als "New Acoustic Band" wird das Sextett bezeichnet, doch so einfach lässt sich ihr musikalischer Stil nicht fassen. Das Album ist ein dreisprachiger Spagat zwischen den Stilen. Wer sich auf das Experiment einlässt, darf gespannt sein.

Seit der Gründung des Ensembles 2008 erschienen bereits drei Alben mit Ingo Hörichts Vertonungen lyrischer Texte von DichterInnen wie Rainer Maria Rilke, Rose Ausländer, Ricarda Huch, Bertold Brecht und Erich Fried. Für "Pierrot, Pierrot, Pierrot" hat sich die Gruppe von den klassisch-lyrischen Texten abgelöst. Die Lyrics stammen diesmal hauptsächlich von Sängerin Schné und machen dieses Album damit zu ihrem bisher persönlichsten.


Pierrot, Pierrot, Pierrot, der gleichnamige Song des Albums, bringt mit viel Akkordeoneinsatz das Thema Einsamkeit unter Menschen auf virtuose Weise, ohne pessimistisch zu klingen, auf die Bühne.

Pierrot, ca cést le nom pour le clown qui eté triste
un jour il fait les autres rire
mais il y a quelque lieu qu´ existe seulement dans lui
nostalgique il sentir
ardente il sentir

Et tous le monde ne comprendre pas

Pierrot (Spatz), das ist der Name eines Clowns, der traurig war
eines Tages brachte er die anderen zum Lachen
aber es gibt irgendeinen Ort, der nur in ihm existiert
wehmütig fühlt er sich
leidenschaftlich fühlt er sich

Und die ganze Welt versteht ihn nicht

Mit teils spielerisch herausfordernden, teils melancholischen Texten in drei Sprachen unterstreicht die das Sextett ihre musikalische Vielseitigkeit. Die MusikerInnen bewegen sich zwischen Pop, Jazz, Folk und Chanson und lassen so die Erfahrungen ihrer zahlreichen anderen Projekte mit einfließen. Die Gruppe formiert sich um Sängerin Schné, die neben Text und Gesang auch für das Gitarrenspiel verantwortlich ist. Die niederländische Akkordeonistin und Sängerin Mariska Nijhof ergänzt die Besetzung der "Mellow Melange"-Mitglieder Ingo Höricht (Komposition, Violine, Viola, Gitarre), Matthias Schinkopf (Klarinette, Saxophon, Querflöte, Percussion), David Jehn (Kontrabass, Gesang, Mandoline) und Michael Berger (Klavier). Für die Studioaufnahmen holten sie sich Unterstützung von Ralf Jackowski (Schlagzeug), Rolf Kirschbaum (Dobro, Percussion), Dave Goodman (Gitarre) und Olli Poppe (Klavier).

Ob Chanson, beschwingt französische Walzer, groovige E-Gitarrensolos, Variationen traditioneller Kammermusik, oder moderne Streichersätze, die sechs MusikerInnen vereinen dies alles in einer abwechslungsreichen und stimmigen Komposition. So vielseitig wie die Instrumentierung ist auch die Stimme der Sängerin Schné. Von mädchenhaft weich bis hin zur verruchten Stimme einer femme fatale, die Künstlerin spielt die verschiedenen Facetten ihres "Instruments" mit dem Schné Ensemble aus. Wie wandlungsfähig Schné´s Stimme ist, zeigt sich schon in der Vielseitigkeit ihrer Projekte: Im Schné Ensemble lebt sie ihre Liebe zu Jazz und französischen Chansons aus, in der Band Nuthouse Flower praktiziert sie klassischen Irish Folk und in ihrer eigenen Band Schnè tritt sie als Leadsängerin mit eigenen deutschen Texten á la Nena auf. Am 19.9.2012 wird sie beim Bundesvision Song Contest mit ihrem Song "Alles aus Liebe" für Bremen antreten.

Auch in diese Gruppe bringt Schné neben ihrem Künstlerinnennamen viel von sich selbst mit ein. Ihre prägnante Stimme ist dominierend, ohne den teils exotischen Instrumenten die Show zu stehlen. Das einzige rein instrumentale Stück heißt dann auch "Winter ohne Schné". Das Ensemble ist, im Gegensatz zum Winter, auch ohne Schné noch beeindruckend schön. Ohne die Stimme der Sängerin und mit weniger Einsatz von Rhythmusinstrumenten tendiert das Stück in Richtung klassischer Musik auf Grundlage moderner Streichersätze.

Egal welche Facette des Ensembles auf seiner Gratwanderung zwischen den Stilrichtungen Pop, Jazz, Folk, Chanson und moderner Kammermusik gerade in den Vordergrund gerückt wird, stets ist die Komposition genauestens austariert.

AVIVA-Tipp "Pierrot, Pierrot, Pierrot" vereint Emotionalität, Persönlichkeit und ausgefeilte Kunstfertigkeit in einer experimentell durchdachten Komposition, die bei jedem Hören aufs Neue zu überraschen vermag.

Schné Ensemble
Pierrot, Pierrot, Pierrot
Starfish Music (VÖ: Juni 2012)





Schné Ensemble - "Pierrrot, Pierrot, Pierrot


www.lg-szene.de

Schon mit ihrem Namen verweist die Sängerin Schné auf eine poetische, versponnene Welt. "Pierrot, Pierrot, Pierrot" (Starfish Music) ist ein neues Album des Schné Ensembles überschrieben, das von der oft ins Ätherische, Geheimnisvolle gehenden Schné-Stimme geprägt ist. Mit dem Geiger Ingo Höricht hat die Sängerin 14 Stücke geschrieben, die zwischen deutsch, englisch und französisch hin- und herspringen, aber zusammengehalten werden von der Lust, im Frechen wie im Filigranen Zwischentöne zu entdecken - zwischen Chanson, Jazz, Folk und Pop. Schné macht zeitlose Musik, die sich durch bedingungslose Offenheit und Emotionalität auszeichnet. oc




" Pierrot, Pirrot,Pirrot " Schné Ensemble


"Die digitale Jazzzeitung" des Kurt Edelhagen Archivs

6. Juni 2012
" Pierrot, Pirrot,Pirrot " Schné Ensemble
Es ist das vierte Album der Gruppe um die Sängerin-Schauspielerin Schne. Durch ihre gefühlvolle Stimme u. die ungekünstelten Texte wie z.B. " Le Troisieme " - " Ich hab Dich lieb " - " Et encore " - " Fieber " u.a. werden ihre Lieder aus eigener Feder u. groovigen Rhythmen, in englischer-, französischer-, deutscher Sprache u. Texten zu mitreißenden Songs. Mal beschwingte - oder balladenhafte Instrumentierung mit : Schne ( Vocal -Gitarre ) Miriska Nijhof ( Akkordeon-Vocal ) Ingo Höricht ( Violine,Viola, Gitarre ) Matthias Schinkopf ( Sax, Klarinette, Perc, Flöte ) David Jehn ( Bass,Vocal ; Mandoline ) Michael Berger ( Klavier ) lassen das Album, spannungsreich, mit virtuosen Soli zum Erlebnis werden. Ungewöhnliche hörenswerte Stimmen, die mal rau-dann frech oder zärtlich u. melancholisch beeindrucken. Zwischen Pop-Jazz-Folk -Chansons angesiedelte Lieder / Instrumentalstücke einer mitreißenden Sängerin u. Band. Gerade diese Zuammensetzung ist emotional u. berührend, musikalisch eine CD an der gerade der Kontrast überzeugt. ( Der Deutsche Rock&Pop Preis der Vorgänger Alben ist, wenn dieser Silberling gehört wird, nicht weit ) Vertrieb / Infos www.starfish-music.de Band : www.schne-ensemble.de



"(M)ein Liebeslied" im Internetmagazin inmusic


www.inmusic2000.de

SCHNÉ ENSEMBLE
(M)ein Liebeslied
DMG Germany/Broken Silence
@@@@

Bereits auf den beiden Vorgänger-Alben widmete sich die Hamburger Combo der Liebeslyrik von Rilke, Brecht, Kästner und Co. . In Verbindung mit den filigran gesponnenen Vocals von Frontfrau und Band-Namensgeberin Schné ist auch die aktuelle Scheibe eine hochemotionale Sache. Diesmal hat man die liebevollen Vertonungen deutscher Dichter in die Nähe elektronischer Verzierungen, cooler Vibes und rhythmischer Grooves positioniert. Ergebnis ist eine komplexe Songstruktur mit ungewohnten und wunderbaren Nuancen. Die sparsam instrumentierten Lieder leben ganz von der Energie der Sängerin, die sich stilsicher zwischen Pop, Jazz, Soul und Chanson bewegt.
Ute Bahn




(M)ein Liebeslied im RBB Kulturradio


RBB Kulturradio "Playground" 9.12.2011 23.35-24.00 Uhr

Das Schnè Ensemble, Schnè übrigens geschrieben mit nur einem E und einem Accent drauf, hat sich benannt nach seiner Sängerin. Die ist Schauspielerin in Hamburg und nennt sich eben Schnè mit diesem einen E. Sie hat eine mädchenhaft klare Stimme, die sie voll und ganz in den Dienst der Gedichte stellt. Dazu kommen Arrangements, die nicht einfach untermalen, sondern, ob Jazz oder Kammermusik, eine weitere emotionale Ebene dazu tun – ebenfalls in der Ergänzung der Gedichte. Da macht es Lust, sich mit deutschsprachiger Lyrik auseinander zusetzen, jenseits des schulischen Auswendiglernens.... Das Ganze eine Empfehlung von Danuta Görnandt, halten Sie ihre Ohren offen.


Schné Ensemble - (M)ein Liebeslied


amm all my music Musikmagazin

amm
Die Postmoderne lehrt uns, dass es nichts Neues mehr gibt, sondern stets nur Neukombinationen, De- und Rekonstruktionen. Somit ist der Remix eine typische postmoderne Form, sich mit Musik auseinanderzusetzen. Auf das Schné-Ensemble aus dem Norden Deutschlands trifft das noch in anderer Hinsicht zu: Sängerin Schné interpretiert Gedichte berühmter Autoren von Brecht bis Rilke und Hesse. Zwei Alben hat sie gemeinsam mit ihren musikalischen Mitstreitern zwischen Jazz, Kammerpop und Chanson mit diesem Konzept bereits veröffentlicht. Nun hat sich Produzent René Münzer 13 dieser Songs angenommen und sie remixed. Herausgekommen ist ein Treffen von akustischen Instrumenten mit Electro und Trip-Hop. Die Arrangements bestechen durch ungewöhnliche Ideen, Sängerin Schné schwebt mit ihrer Stimme über allem. Experiment geglückt, ein Remix, der zum Original wird.



Schné Ensemble - (M)ein Liebeslied


Landeszeitung Lüneburg

Landeszeitung Lüneburg
Das Schné Ensemble hat auf zwei Alben Liebesgedichte von Brecht, Rilke, Hesse, Lasker-Schüler und anderen vertont – auf poetische, nie pathetische Weise zwischen Kammermusik, Pop und Jazz. Jetzt haben die Musiker um Ingo Höricht, die Hamburger Sängerin Schné und Produzent René Münzer das Projekt berarbeitet und 13 der Lieder in Remix-Versionen neu herausgebracht: „(M)ein Liebeslied)" (DMG Germany) macht die sonst so zerbrechlichen Lieder ein Stück robuster, mit elektronischen Sounds und etwas rockigeren Grooves. Der Charakter der Gedichte bleibt gewahrt, und Vertonungen wie die von Erich Frieds „Wie du solltest geküsset sein“ sind einfach nur schön.



Das Karussell in der Sendung Playground (RBB)


Michael Seyfert am 23.9.2010 im RBB Kulturradio

Am 23.9.2010 wurde das neue Album "Das Karussell" des Schné Ensembles in der Sendung Playground im RBB Kulturradio vorgestellt: "Das ist leidenschaftliche Musik. Zu hören ist ein respektvoller und kreativer Umgang mit großen Texten deutscher Poesie. Die Eigenständigkeit der Texte bleibt bewahrt. Musik und Stimme bringen etwas ganz Eigenständiges dazu. Es wird hier nicht auf die Emotionaldrüse gedrückt ,nichts unterlegt, keine kitschige Soße angerührt ( wie bei dem unsäglichen Rilke Projekt ). Was wir hören können, ist fein und berührend." (Michael Seyfert, RBB)



Das Karussell im FOLKER


Folker 4 / 10

SCHNÉ ENSEMBLE Das Karussell
(DMG Germany/Broken Silence, www.
brokensilence.de, 14 Tracks, 45:22)
Zeitlos schöne Gedichte von Bert Brecht,
Rainer Maria Rilke, Erich Fried, Rose Ausländer
und Ricarda Huch. Äußerst einfühlsam
und dem jeweiligen Werk entsprechend
vertont von Ingo Höricht. Und wie
liebevoll das Digipak gestaltet ist!



Das Karussell als CD-Tipp im SWR (Radiogalerie)


SWR 4, aus dem Moderationstext zur CD-Vorstellung

"CD-Tipp.....Diesmal ist es das Karussell, das neue Album des Schne Ensembles. Schne mit einem e und einem Accent drauf. So nennt sich die Sängerin aus Hamburg, um die sich die Gruppe schart. Es ist außergewöhnliche Musik, aber toll, wie ich finde..."


Die Magie der Poesie


Rheinische Post, 20. August 2010

➔ CD-TIPP

Die Magie der Poesie

Die Meister der Vertonung großer
Lyrik sind wieder da – das
Schné-Ensemble. Mit ihrem neuen
Album „das Karussell“ zeigen die
Bremer ein weiteres Mal, welche
Magie in den Werken von Brecht,
Fried, Rilke und Co. steckt. Die Mitglieder
des Schné-Ensembles, Sängerin
Schné und die Band „Mellow
Melange“, zeichnen sich beide
durch eine große Bandbreite im Stil
aus. So umfasst die Stimme der gebürtigen
Hannoveranerin sowohl
mädchenhafte Klarheit als auch
rauchigem Chanson. Und auch die
musikalische Untermalung der Instrumentalisten
bleibt nicht auf einen
Stil fixiert und variiert von Jazz
über Streicher-Passagen bis zu moderner
Piano-Musik. Das Schné-
Ensemble schafft es dabei auf
durchdringende Art, die Emotionen
zu kanalisieren und zu verstärken,
die den Gedichten zugrunde
liegen. Diese Musik macht Lust,
sich mit deutsprachiger Poesie auseinanderzusetzen
- auch außerhalb
des schulischen „Auswendiglernens“.
Der Titelsong „das Karussell“
nach einem Gedicht von Rainer
Maria Rilke ist beispielhaft dafür;
denn er transportiert die Wärme,
die aus den Versen Rilkes
strömt, mittels eines Arrangements
aus Piano, Streichern und der mädchenhaften
Schné, dass Rilke es
gestern erst hätte verfasst haben
können – und nicht vor einem Jahrhundert.
Doch auch temporeich
kann das Schné-Ensemble sein, so
zum Beispiel beim Track „Vom Klettern
in Bäumen“ (Bertold Brecht),
der als Tango beginnend mehrere
Wendungen, Violinen-Soli und Ritardandi
erfährt sowie eine hohe
Varietät in der Stimme der Frontfrau.
Und auch die anderen Tracks
versprühen dieses besondere musikalische
Spiel mit der Lyrik, das die
Band so einzigartig macht.
Sebastian Kapp
Mellow Melange (Schné-Ensemble):
Das Karussell



Karussellrezension im Jazzpodium


Jazzpodium

"...schlichte kammermusikalische Kompositionen treffen auf eine betörende Stimme, die als Nachfolgerin der Lorelei vielleicht schon manchen Schiffer auf dem Kerbholz hat... Karusselartig dreht sich mal ein Hauch von Melancholie mit, mal eine Prise Unbeschwertheit... Das Schné Ensemble macht eine Musik für die guten Seiten des Menschen und rührt an sein Gewissen, das sagt: "sei Mensch!"


Das Karussell im Deutschlandradio (1.7.2010 16.00 Uhr)


Deutschlandradio Kultur Radiofeuilleton (Moderation: Martin Risel)

Vertonungen der Werke deutscher Dichter haben eine lange Tradition, die nicht abreißt. Rilke etwa wurde von Schönberg, Hindemith oder wie zuletzt von Popmusikern beim Rilke-Projekt mit Musik umrahmt, auch Lady Gaga zeigt sich von ihm beeinflusst. Nicht nur der Berliner Techno-Musiker Paul Kalkbrenner hat sich auch schon an Gedichten von Erich Fried versucht. Jetzt auf seinem neuen Album auch das Hamburger Schné Ensemble.
“Wie Du solltest geküsset sein“, ein Gedicht von Erich Fried, hier im DRK vertont vom Schné Ensemble aus Hamburg, zu finden auf dessen neuer CD „Das Karussell“ mit Vertonungen u.a. auch von Rose Ausländer und Ricarda Huch.
Das Schné Ensemble will uns dabei nicht mit gefrorenen Wasserkristallen abkühlen bei diesem Wetter, sondern ist einfach nach seiner Sängerin Schné benannt.
Die ist Schauspielerin und hat auch für das zweite Album dieser Art wieder 14 von ihr besonders geschätzte Gedichte ausgesucht. Der Geiger Ingo Höricht hat dazu Arrangements für die bis zu 10-köpfige Besetzung des Ensembles geschrieben, darunter die niederländische Akkordeonistin Mariska Nijhof sowie Mitglieder der Bremer Formation "Mellow Melange" und des jungen Streichquartetts "Saitensprünge".

Höricht zaubert zur Poesie der Texte eine sensibel und farbenreich instrumentierte zweite Ebene mit Zutaten aus Jazz und Kammermusik, Chanson und Pop.

„Der Panther“ von Rainer Maria Rilke - oft vertont, aber auch in dieser neuen Version des Schné Ensembles noch mal wieder schön und spannend zugleich aufbereitet.

Nicht immer geht so was ja gut. Zu pompös angelegt, in unpassende musikalische Genres transportiert oder musikalisch überladen. Hier bleiben klar die Texte im Vordergrund, die Musik schafft einen äußeren Rahmen wie eine Buchseite oder illustriert auch mal wie eine schöne Zeichnung in einem Gedichtband.

Es ist gerade dieser reizvolle Kontrast aus filigraner Kunstfertigkeit und hoher Emotionalität, der diese Musik so intelligent wie eingängig erscheinen lässt. Und den zarten Zeilen zwischendurch dabei genug Raum zum /// Wirken lässt.

Und über allem schwebt die leicht zerbrechlich und mädchenhaft wirkende Stimme von Schné.
Jahr für Jahr“ von Bertolt Brecht, vertont vom Hamburger Schné Ensemble auf ihrem neuen Album „Das Karussell“. Live können Sie das demnächst auch erleben: Am 31. Juli im Lemwerder, am 4 . August in Aurich und am 15. August in Bremen.



Karussell Rezension im MUSIKER


MUSIKER

SCHNÉ ENSEMBLE
»Das Karussell«
Liebeslyrik von Rilke, Brecht, Kästner,
Hesse & Co, liebevoll vorgetragen von
Sängerin Schné und filigran verpackt von
brillanten Musikern um Ingo Höricht. New
Acoustic Music wird dies anglizistischerweise
genannt, kann aber auch als jazzigpoppige
Akustik-Melange beschrieben werden.
Außergewöhnliche Instrumentierung
mit Piano, Querflöte, Saxophon und einem
Akkordeon machen die Lieder zu einem
außergewöhnlich schönen Hörgenuss. Schné
bezaubert gesanglich mal als lyrische
Erzählerin, mal als mädchenhafte Nymphe,
mal als Femme fatale. Mit Stil lustwandelt
die Musik weiter zwischen Jazz, Folk und
lyrisch verträumten Balladen. Mein Favorit:
„Wie Du solltest geküsst sein“. Spätestens
hier verliebt sich der Hörer im Karussell.
www.schne-ensemble.de C.S.




Jetzt wird es lyrisch hier im Jazztrain


Radio ZuSa (Moderation der Sendung "Jazztrain")

Jetzt wird lyrisch hier im Jazztrain. Das Schne Ensemble war das mit
Rose und Schmetterling aus dem Album Das Karussel. Das Schne
Ensemble unter der Federführung der Künstlerin Schne, hat 2008 ihr
Debütalbum herausgebracht. Mit Gedichten und Lyrik von Rilke,
Hesse, Kästner und Brecht. Jetzt hat das Ensemble wieder die großen
Lyriker heraus gekramt und präsentiert ein Album mit Werken von
Berthold Brecht, Rose Ausländer Rilke und Erich Fried. Die Vertonung
dieser kleinen Schätze der deutschen Literatur ist hammermäßig
gelungen und fesselt, so meine ich, auch diejenigen, die bisher nichts
mit Rilke und Brecht anzufangen wussten. Hier ist ein vertontes
Gedicht von Rainer Maria Rilke, Der Panther, aus dem Album Das
Karussel.
Jazz ist so vielfältig, darum liebe ich Jazz auch so. Er kann bisweilen so
lyrisch sein, wie hier gerade vom Schne Ensemble, Das Karussel war
das aus dem gleichnamigen Album.



Karussell Rezenzion im ZeitPunkt Kulturmagazin


Zeitpunkt Kulturmagazin

Schné Ensemble


Das Karussell

(DMG / Broken Silence)

Sowohl Fans von gehauchten Chansons und poppig-jazziger Kammermusik, als auch Freunde der deutschsprachigen Lyrik des 20. Jahrhunderts dürften am zweiten Album des Schné Ensembles ihre Freude haben: Hier werden mal mehr, mal weniger bekannte Gedichte von namhaften Dichtern wie Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Rose Ausländer und Erich Fried in ein fein gesponnenes musikalisches Gewand gekleidet, daß die Stimmung der Texte gekonnt unterstreicht und zuweilen gar beflügelt. Über dem breit gefächerten aber immer dezent eingesetzten Instrumentarium aus Klassik und Jazz erhebt sich dabei die zarte Stimme von Sängerin Schné, die den Kompositionen von Ingo Höricht eindrucksvoll das gewisse Etwas verleiht - mal mit sanfter Melancholie („Nicht alle Schmerzen sind heilbar"), mal leichtfüßg beschwingt („Das Karussell") oder auch energisch und frech („Vom Klettern in Bäumen") kann sie auf eine angenehm unprätentiöse, glaubwürdige Art Akzente setzen.

OOOO Ron Krämer




Das "Stadtkind" Hannover schreibt über "das Karussell"


Stadtkind Hannover

"...ein Album mit bemerkenswerten Eigenkompositionen...mitreißend...betörend... ein schönes Geschenk für alle Liebenden..."


"Das Karussell" im Toaster


Neue Osnabrücker Zeitung

Jetzt wird es anspruchsvoll: Das Cover von Schné Ensemble verweist auf Lyrik von Ausländer, Brecht, Fried, Huch sowie Rilke und macht Hoffung auf musikalisch-literarische Preziosen. Die erfüllt wird! „Das Karussell“ dreht sich um 14 Tracks; einem Kondensat aus Chanson, Kammermusik und Jazz. Sängerin Schné trägt die Gedichte ungekünstelt, ohne Pathos oder Theatralik vor, unterlegt von hoch emotionaler Musik. Interpretationen, die direkt den Weg ins Herz der Zuhörer finden



"Das Karussell" in der Regensburger Stadtzeitung


Regensburger Stadtzeitung 4/5

Schné (Gesang, Gitarre) singt Deutsch. Aber ok, auf dem „Karussell“ gibt es kein seichtes Schlagerfeeling, sondern Lyrik pur mit Musik, die nach Jazz oder gar Kammermusik klingt. Das entzieht sich den üblichen Schubladen. Schnés Stimme erklingt lieblich-jugendlich, die Musik ist reif und durchdacht, was angenehm kontrastiert. Es werden Gedichte von Brecht, Rilke, Erich Fried und Ricarda Huch vertont. Das ist kein Album für den breiten Musikgeschmack, eher ein „Schmankerl“ für den Fan des Außergewöhnlichen.



CD-Neuheiten am 5.6. 2010


Saarländischer Rundfunk

CD-Neuheiten am 5.6. 2010
Mit Friedrich Spangemacher
Das Schné-Ensemble bezeichnet seine Musik selbst als „akustische Mischung aus Pop und Jazz, Kammermusik und Chanson“. Vor wenigen Tagen erschien ihr 2. Album „Das Karussell“ mit Vertonungen von Texten von Rose Ausländer, Brecht, Rilke, Erich Fried und Ricarda Huch. Komponist ist Ingo Höricht und er hat eine bisweilen nachdenklich-melancholische Sprache gefunden, teilweise oldfashioned auf halbem Weg zwischen Kleinkunst, Song und Kunstlied – dazu kommt die etwas kindliche Stimme der Sängerin Schné – und das Ganze wirkt betörend.
Rose und Schmetterling nach einem Text von Rose Ausländer – hier interpretiert vom Schné-Ensemble-. Die Sängerin Schné kann die Unschuld sein, aber auch ein bißchen Frechheit ausstrahlen, sie kann das „klassische“ Chanson“, aber auch das einfache Liedersingen. Ein schönes Beispiel kommt jetzt mit einem Lied nach einem Text von Bert Brecht : Vom Schwimmen in Seen und Flüssen.....
Das Schné-Ensemble mit „Vom Schwimmen in Seen und Flüssen. Die CD „Das Karussell“ ist bei DMG erschienen und macht wirklich Laune.



Schné Ensemble - "Das Karussell"


Lüneburger Landesteitung

Das Schné Ensemble ist nach seiner Sängerin Schné benannt, und findet man die leicht zerbrechlich und mädchenhaft wirkende, versponnene Stimme nicht schrecklich, dann macht sie süchtig. Das liegt ebenso sehr an der Musik, die Ingo Höricht auf Gedichte von Brecht, Rilke, Ausländer, Fried und Huch schreibt. Höricht zaubert zur Poesie der Texte eine sensibel und farbenreich instrumentierte, so eingängige wie intelligente Musik mit Zutaten aus Jazz, Kammermusik, Chanson und Pop. "Das Karussell" (DMG Germany/Broken Silence) entwickelt trotz (oder wegen?) einer Neigung zur Melancholie eine Intensität, die unter die Haut geht. oc




Aufregende Lyrik-Songs - CD Tipp


Rheinische Post, 17.03.2009, Sebastian Kapp

Wenn die junge, sommersprossige Songwriterin Schné zu singen beginnt, entsteht etwas Magisches. Wie gebannt lauscht der Zuhörer der Stimme einer Frau, deren Künstlername mehr als nur ein Wort ist. Denn ähnlich einer Schneeflocke fasziniert ihre Stimme durch Klarheit, Einzigartigkeit und eine gewisse Zerbrechlichkeit, die gerade bei Blue Notes und tragischen Stücken zum Ausdruck kommt. Wenn Schné in der neuen CD "Deine Küsse dunkeln" von den Tücken und der Hoffnung der Liebe singt, dann klingt es nicht aufgesetzt. Doch es ist nicht nur Schné, die fasziniert. Ebenso ist es die Musik von Ingo Höricht, dem Violinisten des „Schné Ensembles“, das durch seine Vielseitigkeit fasziniert. Dabei ist eine klare musikalische Einordnung unmöglich. Neben Blues und Jazz scheinen manche Stücke auch von französischen Chansons und Kammermusik beeinflusst zu sein. Vor allem die Stimmung des jeweiligen Stückes steht im Mittelpunkt. Dabei wirken alle Stücke trotz der verschiedenen Stile so, als gehörten sie zu einer Einheit. Durch diesen Mix aus Harmonie, Rhythmus und Gesang gerät schon beinahe in Vergessenheit, wer den Text geschrieben hat. Es sind keine Geringeren als Bertolt Brecht, Hermann Hesse, Erich Fried, Erich Kästner, Rainer Maria Rilke und Else Lasker-Schüler. Hinzu kommen einige Texte von Ingo Höricht. Dabei kämpft die Vertonung nicht gegen die Werke an, ganz im Gegenteil. Durch die musikalische Untermalung entsteht ein neuer, interessanter und aufregender Zugang zu Liebeslyrik, die durch die Musik noch lebendiger und glaubwürdiger wirkt. Trotz des romantischen Inhalts drohen die Stücke nie, in „Kitsch“ zu verfallen.


Deine Küsse dunkeln ...


Christian Emigholz, Weser-Kurier 21.12.2008

Und es gibt noch eine weitere Veröffentlichung von Ingo Höricht. Diese hat er mit dem Schné Ensemble vorgelegt. Die CD heißt "Deine Küsse dunkeln..." (17 Tracks, 48 Minuten, Toca Records). Das Schné Ensemble könnte man als Fortsetzung von Mellow Melange mit anderer Sängerin, der jungen Hamburgerin Schné, bezeichnen. Es setzt auf den schon bei Mellow Melange erprobten Mix aus Pop und Jazz in akustischer Spielweise. Der CD Titel wurde dem Anfang eines Gedichts von Else Lasker-Schüler entnommen, das Album bietet nämlich vertonte Lyrik in der Bandbreite von Kästner, über Brecht und Rilke bis zu Erich Fried. Es ist durchgängig Liebeslyrik, die von dem bis zu siebenköpfigen Instrumentalensemble mit einem sensiblen Kammersound unterlegt wird. Schné wechselt bei ihren Interpretationen Stimme und Stimmungen je nach Erfordernis: Mal klingt sie kindlich naiv wie Annett Louisan, mal eher mondän.


"Einfühlsame, zarte Lyrikvertonungen"


RBB Kulturradio, Playground 13.01.2009 23.35 Uhr, Moderation Michael Seyfert

„Das Schné Ensemble hat eine Cd gemacht mit dem Titel „Deine Küsse dunkeln…“. Texte von Brecht, Fried, Hesse, Lasker-Schüler, Rilke, Kästner. Ganz untheatralisch und auf eine eigenartige Weise samtig und berührend, wenn man sich von etwas Zartem berühren lassen mag. Manchmal geht es auch sachlich zu wie in der etwas sarkastischen „Sachlichen Romanze“ von Erich Kästner. Das Schné Ensemble um die Sängerin Schné – übrigens nur mit einem e dafür aber mit Akzent - macht das mit den Gedichten gut, finde ich. Die Musik ist hoch emotional, dabei völlig ungekünstelt vorgetragene Texte. Gefühle werden unmittelbar angesprochen, es gibt keine Theatralik, kein Pathos. Die Farben der Stimme dienen ausschließlich der Musik und der Aussage der Texte. Zwischen den Lyrikvertonungen gibt es feine eingestreute Intermezzi, kleine kammermusikalische Perlen. Die Musik des Schné Ensembles lässt sich - zum Glück finde ich – gar nicht stilistisch einordnen. Das ist Jazz, Kammermusik, Chanson – nichts dominiert, alles klingt an....Kleine musikalische literarische Edelsteine hat das dieses Ensemble auf seiner CD „Deine Küsse dunkeln“ hier aneinander gereiht. Zum Schluss noch ein kleines Adagio für Cello, Akkordeon und Klavier – eines dieser Intermezzi auf dem Album, die uns erlauben dem Text und der Stimmung der Lieder zwischendurch und danach immer wieder nachzufühlen.“