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Das Schné Ensemble als CD-Tipp in der Rheinischen Post
Ganz aktuell bekamen wir die eine Rezension unseres ersten Album "Deine Küsse dunkeln" vom März letzten Jahres zugeschickt - nicht mehr ganz aktuell aber sehr lesenswert
Aufregende Lyrik-Songs Wenn die junge, sommersprossige Songwriterin Schné zu singen beginnt, entsteht etwas Magisches. Wie gebannt lauscht der Zuhörer der Stimme einer Frau, deren Künstlername mehr als nur ein Wort ist. Denn ähnlich einer Schneeflocke fasziniert ihre Stimme durch Klarheit, Einzigartigkeit und eine gewisse Zerbrechlichkeit, die gerade bei Blue Notes und tragischen Stücken zum Ausdruck kommt. Wenn Schné in der neuen CD "Deine Küsse dunkeln" von den Tücken und der Hoffnung der Liebe singt, dann klingt es nicht aufgesetzt. Doch es ist nicht nur Schné, die fasziniert. Ebenso ist es die Musik von Ingo Höricht, dem Violinisten des „Schné Ensembles“, das durch seine Vielseitigkeit fasziniert. Dabei ist eine klare musikalische Einordnung unmöglich. Neben Blues und Jazz scheinen manche Stücke auch von französischen Chansons und Kammermusik beeinflusst zu sein. Vor allem die Stimmung des jeweiligen Stückes steht im Mittelpunkt. Dabei wirken alle Stücke trotz der verschiedenen Stile so, als gehörten sie zu einer Einheit. Durch diesen Mix aus Harmonie, Rhythmus und Gesang gerät schon beinahe in Vergessenheit, wer den Text geschrieben hat. Es sind keine Geringeren als Bertolt Brecht, Hermann Hesse, Erich Fried, Erich Kästner, Rainer Maria Rilke und Else Lasker-Schüler. Hinzu kommen einige Texte von Ingo Höricht. Dabei kämpft die Vertonung nicht gegen die Werke an, ganz im Gegenteil. Durch die musikalische Untermalung entsteht ein neuer, interessanter und aufregender Zugang zu Liebeslyrik, die durch die Musik noch lebendiger und glaubwürdiger wirkt. Trotz des romantischen Inhalts drohen die Stücke nie, in „Kitsch“ zu verfallen. (Sebastian Kapp, Rheinische Post, 17.3.2009)